Zahnarzt für Vollnarkose in Berlin

Zahn Implantat Berlin

Zahnimplantate - Die Zukunft des Zahnersatzes in Berlin

Einzelimplantate, Mehrfachimplantate, Sofortimplantate, All-On-4, Complex Implant Therapy, Navigationsgestützte Implantatchirurgie,Therapie periimplantärer Entzündungen

Zahnimplantat Berlin – auch unter Narkose

Implantate: Die moderne Lösung für fehlende Zähne

Zahnimplantate sind eine der fortschrittlichsten und zuverlässigsten Lösungen für Zahnimplantat Berlin. Sie bieten nicht nur ästhetische Vorteile, sondern auch funktionale, da sie fest im Kieferknochen verankert sind. Diese Implantate ahmen die natürliche Zahnwurzel nach und sorgen für ein angenehmes Kaugefühl, das herkömmliche Zahnprothesen nicht bieten können. Während Prothesen oft Unannehmlichkeiten verursachen, garantieren Zahnimplantate stabilen Halt beim Essen, Sprechen und Lachen.

Ob unter Vollnarkose oder in örtlicher Betäubung – wir passen die Behandlung an Ihre Bedürfnisse an, damit Sie sich wohlfühlen. Unsere erfahrenen Zahnärzte begleiten Sie von der Beratung bis zur finalen Anpassung des Zahnimplantats. Wir beantworten gerne Ihre Fragen und nehmen Ihre Bedenken ernst.

Zahnersatz Berlin – Implantation auf höchstem Niveau

Zahnsanierung im Schlaf

Ein modernes Zahnimplantat in Berlin bietet eine langlebige und ästhetische Lösung für fehlende Zähne. Dank modernster Implantologie-Techniken kann der Eingriff schonend und effizient durchgeführt werden. Unser erfahrenes Team aus Zahnärzten und Anästhesisten sorgt dafür, dass Sie sich während der gesamten Behandlung wohlfühlen und alle Ihre Fragen beantwortet werden.

Die Implantation erfolgt unter höchsten Sicherheitsstandards, wobei Ihre Vitalwerte kontinuierlich überwacht werden. Dies ermöglicht eine präzise und schonende Versorgung mit Zahnimplantaten in Berlin. Selbst umfangreiche Behandlungen lassen sich in wenigen Sitzungen umsetzen – so erhalten Sie festen Zahnersatz und gewinnen schnell Ihr strahlendes Lächeln zurück, um wieder unbeschwert lachen zu können.

Zahnimplantat Berlin

Implantat in Berlin – mit modernen Implantatlösungen

Implantat in Berlin

Innovative Lösungen in der Implantologie bieten für jeden Bedarf umfassende Optionen in Berlin. Von Einzelzahn-Implantaten bis hin zu komplexen umfassenden Zahnrestaurationen – die Technologie hat enorme Fortschritte gemacht. Besonders bemerkenswert sind Sofortimplantate, die oft direkt nach einer Zahnextraktion eingesetzt werden können. Digitale 3D-Planung und navigationsgestützte Chirurgie erhöhen die Präzision und minimieren Risiken. Auch für Patienten mit geringem Knochenvolumen gibt es Lösungen wie Knochenaufbau oder spezielle kurze Implantate. Die Materialauswahl, von Titan bis zu modernen Keramikimplantaten, ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse jedes Patienten. Wenn es um Zahnersatz in Berlin geht, können wir als erfahrene Implantologen Sie umfassend zu allen Optionen beraten, um das passende Implantat in Berlin für Sie zu finden.

Implantat in Berlin

Zahn Implantat Berlin – Jahrelange Erfahrung, Qualität auf höchstem Niveau

Zahnimplantate – der Wunsch nach festen Zähnen

Zahn Implantat Berlin
Zahnimplantat Berlin

Ihr Spezialist für Zahnimplantate in Berlin

Narkose-Zahnarzt Berlin ist Ihre erste Adresse für hochwertige Zahnimplantate. Unser Behandlungsspektrum umfasst die gesamte moderne Implantologie, von Einzelimplantaten bis hin zu komplexen Rekonstruktionen mit umfangreichem Knochenaufbau. Wir bieten individuelle Lösungen für Patienten, die sich für festsitzenden Zahnersatz auf Implantaten in Berlin interessieren. Egal, ob ein einzelnes Zahnimplantat oder eine komplette Versorgung – wir setzen auf höchste Präzision und modernste Techniken. Als erfahrene Spezialisten beraten wir Sie umfassend zu den besten Möglichkeiten der Implantat-Versorgung. Selbst schwierige Ausgangssituationen meistern wir mit innovativen Verfahren, sodass Sie langfristig von stabilen und ästhetischen Ergebnissen profitieren. Wir sind Experten für die vollkeramische Implantologie und arbeiten mit führenden Prothetikern zusammen, um Ihnen eine metallfreie, biokompatible Lösung für Ihre neuen Zähne zu bieten. In unserer Praxis sind Vollkeramik-Implantate Standard – für eine natürliche Ästhetik und höchste Verträglichkeit. Festsitzender Zahnersatz auf Implantaten verbessert nicht nur die Funktion, sondern auch Ihr Wohlbefinden. Lassen Sie sich von uns beraten – Ihr Experte für Zahnimplantate in Berlin!

Implantat in BerlinArten von Zahnimplanaten

Der Aufbau eines Zahnimplantats

Illustration des Aufbaus eines Zahnimplantats mit Implantatkörper, Abutment und Krone
Schema eines Zahnimplantats mit seinen Hauptkomponenten.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine moderne, festsitzende Lösung für den Ersatz fehlender oder stark beschädigter Zähne. Es wird direkt im Kieferknochen verankert und dient als künstliche Zahnwurzel. Fachsprachlich wird es als enossales Implantat bezeichnet, da es im Knochen sitzt. Ein Zahnimplantat besteht aus drei Hauptkomponenten: dem Implantatkörper, dem Abutment (Implantataufbau) und der Implantatkrone.

Der Aufbau eines Zahnimplantats

Der genaue Aufbau eines Zahnimplantats hängt davon ab, welchen Zahnersatz es tragen soll – eine Einzelkrone, eine Brücke oder eine Prothese. Im Folgenden erklären wir die einzelnen Bestandteile eines Zahnimplantats.

1. Der Implantatkörper – die künstliche Zahnwurzel

Viele Menschen bezeichnen den gesamten Zahnersatz als Implantat, doch genau genommen ist der Implantatkörper die künstliche Zahnwurzel. Er wird mithilfe eines speziellen Gewindes fest in den Kieferknochen eingeschraubt. Dafür wird zunächst eine kleine Öffnung in den Knochen gebohrt, in die der Implantatkörper eingesetzt wird. Je nach individuellen Gegebenheiten des Kieferknochens variieren Form und Größe des Implantatkörpers. In den meisten Fällen wird ein zylindrischer Implantatkörper mit geradem oberen Ende verwendet.

2. Das Abutment – die Verbindung zwischen Implantat und Krone

Das Abutment fungiert als Verbindungsstück zwischen dem Implantatkörper und der Implantatkrone. Es sorgt für eine stabile Verankerung der Krone und ermöglicht eine perfekte Anpassung an die Gegebenheiten im Mund. Dank dieser zweiteiligen Konstruktion kann die Krone jederzeit ausgetauscht oder angepasst werden, ohne dass das Implantat selbst verändert werden muss.

3. Die Implantatkrone – der sichtbare Zahnersatz

Die Implantatkrone ist der oberste, sichtbare Teil des Implantats. Sie wird individuell angefertigt, sodass sie sich farblich und in der Form perfekt in das natürliche Gebiss einfügt. Die Krone wird in der Regel erst nach 3–6 Monaten, also nach vollständiger Einheilung des Implantats, auf das Abutment gesetzt. Alternativ kann auch eine Brücke oder Prothese auf dem Implantat befestigt werden.

Mit dieser modernen Methode der Implantologie können Patienten von einem langlebigen, funktionalen und ästhetisch ansprechenden Zahnersatz profitieren.

Zahnimplantat Berlin im Detail

Zahnverlust kann viele Ursachen haben, hat aber eines gemeinsam: Wenn Zähne fehlen, fühlt man sich unwohl und unsicher. So geschieht es häufig, dass Patienten mit fehlenden Zähnen ein Problem mit ihrem Auftreten und ihrer Aussprache haben. Wer Zähne verliert – ob durch Karies, Parodontitis oder Unfall –, wünscht sich einen Ersatz, der das natürliche Aussehen und die Funktion des Gebisses so gut wie möglich wiederherstellt.

Eine Prothese kann diese Ansprüche nur bedingt erfüllen: Es fehlt am „festen Biss“ – und Knochenverlust ist die Folge. Eine Brücke erfordert oft das Beschleifen gesunder Nachbarzähne, was mit Risiken verbunden ist. Eine langfristige und bewährte Alternative ist ein Implantat in Berlin, das wie eine natürliche Zahnwurzel im Kiefer verankert wird. Diese moderne Lösung bietet Stabilität, schont gesunde Zähne und hilft, Knochenrückgang zu vermeiden.

Die moderne und seit Jahrzehnten in der täglichen Praxis tausendfach bewährte Alternative bei Narkose-Zahnarzt Berlin sind Zahnimplantate. Ein Implantat wird fest im Kiefer verankert und übernimmt die Funktion einer natürlichen Zahnwurzel. Im Idealfall kann jeder verlorene Zahn durch ein Implantat mit einer darauf befestigten Krone ersetzt werden – genau an der gleichen Stelle, ohne Einschränkungen in Aussehen oder Kaufunktion. Darüber hinaus können Implantate genutzt werden, um Brücken und Prothesen sicher im Kiefer zu fixieren, was die Lebensqualität erheblich steigert.
Dank modernster Diagnostik und innovativer Technologien wie 3D-Planung, schablonengeführter Implantologie, Laser-Technologie und OP-Roboter werden Zahnimplantationen bei Narkose-Zahnarzt Berlin präzise und schonend durchgeführt. Verfahren wie Sofortimplantation ermöglichen feste Zähne in kürzester Zeit – oft direkt belastbar. Auch Knochenaufbauverfahren wie Alloplastik oder Knochentransplantationen schaffen optimale Voraussetzungen für Ihr Zahnimplantat in Berlin. Unsere spezialisierte chirurgische Fachklinik bietet Ihnen eine stressfreie und schmerzfreie Behandlung unter Vollnarkose, damit Sie Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern können.

Erfahrene Experten für Implantate in Berlin ermöglichen dank moderner und sicherer Verfahren wie Knochenaufbau, Alloplastik oder Knochentransplantation oft eine erfolgreiche Implantation. Diese Techniken sind besonders hilfreich, wenn das Knochenangebot im Kiefer reduziert ist.

Die Implantologie in Berlin nutzt innovative Methoden wie „Feste Zähne in einer Stunde“, die durch Sofortimplantation, Sofortversorgung und Sofortbelastung umgesetzt werden können. Dabei kommen auf Wunsch computer- oder roboterunterstützte Planungen sowie präzise Laser-Operationen zum Einsatz. Diese fortschrittlichen Verfahren garantieren eine sichere und schonende Behandlung.

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingebracht werden und dort durch Osseointegration fest mit dem Knochen verwachsen. Dieses Fundament ist der natürlichen Zahnhaftung nachempfunden und ideal, um daran nach 3-6 Monaten den sichtbaren, endgültigen Zahnersatz in Form einer Krone oder einer Brücke zu befestigen.

Weniger bekannt ist eine wichtige medizinische Funktion des gesunden Gebisses: Durch die natürlichen Kaukräfte wird der Kieferknochen gleichmäßig belastet und bleibt dadurch erhalten. Geht diese Belastung durch Zahnverlust verloren, kommt es unweigerlich zum Knochenschwund. Implantate erhalten – wie die eigenen gesunden Zähne – die funktionelle Kaubelastung des Kieferknochens. Zahnimplantate bieten sicheren Halt und stören nicht durch Zungen- oder Gaumenbügel oder Platten, wie es bei Prothesen der Fall ist. Sie bieten einen hervorragenden Kaukomfort, da sie sich fast wie die eigenen Zähne anfühlen und nicht den Zungenraum einengen. Sprechen und Schmecken fällt wieder leichter und macht wieder Freude! Die dentale Implantologie gibt Lebensqualität und Sicherheit unabhängig vom Alter!

Die Zahnbearbeitung ist für viele Menschen mit Angst und Unbehagen verbunden, insbesondere wenn es um komplexere Eingriffe wie das Setzen von Implantaten geht. In Berlin bieten wir eine Lösung an, die diese Ängste effektiv mindert: die Behandlung unter Narkose. Diese Methode ermöglicht es Patienten, den Eingriff komplett entspannt und schmerzfrei zu erleben.

Das Setzen von Implantaten ist ein präziser und technisch anspruchsvoller Eingriff. Für Patienten mit starken Ängsten oder einer hohen Schmerzempfindlichkeit bietet sich die Narkose als Alternative an. Unter Narkose verläuft der gesamte Eingriff völlig schmerzfrei, und der Patient hat keine Erinnerungen an den Vorgang. Dies ist besonders vorteilhaft für:

  • Patienten mit extremer Dentalangst,
  • komplexen Behandlungsplänen mit mehreren Implantaten,
  • einer niedrigen Schmerzschwelle oder
  • unruhigem Verhalten während der Behandlung.

Am Tag der Behandlung wird der Patient von unserem erfahrenen Anästhesisten betreut. Die Narkose wird sorgfältig dosiert verabreicht, sodass der Patient während des gesamten Eingriffs entspannt schläft. Umfangreiche Eingriffe wie das Setzen von Implantaten oder die Vorbereitung für hochwertigen Zahnersatz Berlin können somit in einer Sitzung durchgeführt werden. Nach dem Eingriff wird der Patient im Recovery-Bereich überwacht, bis er wieder vollständig bei Bewusstsein ist. Hierbei achten wir auf eine sichere und komfortable Aufwachphase, sodass der Heilungsprozess optimal beginnen kann.

Die Kombination aus moderner Medizin und hochqualitativer Behandlung macht die Implantat-Platzierung unter Narkose in Berlin zu einer attraktiven Option für viele Patienten. Zu den Hauptvorteilen gehören:

  • Schmerzfreie Behandlung
  • Kürzere Behandlungszeit durch kontinuierliches Vorgehen
  • Höchste Sicherheit durch erfahrenes Team
  • Individuelle Betreuung vor, während und nach des Eingriffs
Fazit zu Zahnimplantaten in Berlin:

Bei Narkose-Zahnarzt Berlin erhalten Sie eine umfassende und moderne Lösung für Zahnverlust. Unsere Praxis bietet nicht nur klassische Implantationen, sondern auch fortschrittliche Verfahren wie Sofortimplantation, bei der Sie innerhalb kürzester Zeit feste Zähne erhalten können. Dank innovativer Technologien wie 3D-Planung, schablonengeführter Implantologie und Laser-Operationen wird das Setzen von Implantaten präzise und schonend durchgeführt. Zusätzlich ermöglichen wir sichere Knochenaufbauverfahren, darunter Alloplastik und Knochentransplantationen, um optimale Voraussetzungen für Ihre Implantate in Berlin zu schaffen. Verfahren wie „Feste Zähne in einer Stunde“ bieten Ihnen eine schnelle Versorgung mit Zahnersatz, der direkt belastbar ist und Ihre Lebensqualität sofort steigert.

Wissenswertes Zahnimplantat Berlin

Wer Zähne durch Karies, Parodontitis oder einen Unfall verliert, wünscht sich einen Ersatz, der das natürliche Aussehen und die Funktion des Gebisses bestmöglich wiederherstellt. Eine herkömmliche Prothese erfüllt diese Ansprüche oft nur bedingt: Der „feste Biss“ fehlt, und häufig ist ein Knochenabbau die Folge. Eine Brücke erfordert zudem in vielen Fällen das Beschleifen gesunder Nachbarzähne, was Risiken mit sich bringt.

Die moderne und bewährte Alternative sind Zahnimplantate. Ein Implantat wird im Kiefer fest verankert und übernimmt die Funktion der Zahnwurzel. Verlorene Zähne können so an der gleichen Stelle ersetzt werden – ohne Einschränkungen im Aussehen oder der Kaufunktion. Zahnimplantate bieten zudem die Möglichkeit, Brücken oder Prothesen sicher und stabil im Kiefer zu verankern.

Dank modernster Diagnostik, schonender Verfahren und präziser Technik, beispielsweise mit Hilfe von Laser und computergestützter Planung, können Implantationen heute schmerz- und stressfrei durchgeführt werden. Narkose-Zahnarzt Berlin bietet dabei individuell angepasste Lösungen, von der Sofortimplantation über Sofortversorgung bis hin zur Sofortbelastung – auf Wunsch auch unter Narkose oder Vollnarkose. Selbst wenn Ihr Zahnarzt Implantate für Sie ausgeschlossen hat, sind sie oft doch möglich. Mithilfe moderner Knochenaufbauverfahren, Alloplastik oder Knochentransplantationen können erfahrene Implantologie-Experten auch bei schwierigeren Voraussetzungen Implantate setzen.

Ein strahlendes, unbeschwertes Lächeln sagt oft mehr als tausend Worte. Mit schönen Zähnen fühlen wir uns wohl, vermitteln Lebensfreude und Selbstsicherheit. Ein kräftiges Gebiss erlaubt es uns zudem, unbeschwert zu genießen und „kraftvoll zuzulangen“.

Weniger bekannt, aber ebenso wichtig, ist die medizinische Funktion eines gesunden Gebisses: Natürliche Kaukräfte belasten den Kieferknochen gleichmäßig und tragen so zu dessen Erhalt bei. Ohne diese Belastung – etwa durch Zahnverlust – kommt es unweigerlich zu Knochenschwund. Zahnimplantate helfen, diese Kaubelastung zu erhalten und den Knochenabbau zu vermeiden.

Darüber hinaus bieten Implantate einen sicheren Halt und vermeiden unangenehme Einschränkungen wie Zungen- oder Gaumenbügel, die bei Prothesen oft stören. Sie sorgen für einen ausgezeichneten Kaukomfort, fühlen sich an wie die eigenen Zähne und schränken weder die Zungenbewegung noch das Schmecken ein. So wird Sprechen und Genießen wieder mühelos und natürlich.

Die dentale Implantologie ist mehr als nur ein Ersatz – sie gibt Lebensqualität und Sicherheit zurück, unabhängig vom Alter.

Ein Implantat, bzw. Zahnimplantat, besteht aus Titan oder Zirkonoxid-Keramik und ersetzt zunächst nicht den sichtbaren Teil des Zahnes, sondern im Wesentlichen die Zahnwurzel. Implantate machen die unangenehme Wurzelbehandlung überflüssig! Moderne Zahnimplantate bestehen aus zwei bis drei Hauptteilen: dem Implantat selbst, also der künstlichen Wurzel, die in den Kiefer eingebracht wird, dem darauf befestigten Implantat-Stumpf (Abutment) und der sichtbaren Krone, die den Zahnersatz bildet.

Das Abutment wird fest in das Implantat eingeschraubt und besteht in der Regel aus bruchfester Spezialkeramik oder Titan. Es kann individuell abgewinkelt werden, um der darauf befestigten Implantatkrone eine exakte Position in der Zahnreihe zu ermöglichen. Dieses zweiteilige oder dreiteilige System bietet maximale Effizienz, optimale Ästhetik und Sicherheit sowie eine hervorragende hygienische Umsetzung.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Narkose-Zahnarzt Berlin, der Ihnen gerne alle Fragen zur modernen Implantologie und den Möglichkeiten eines Implantats beantwortet.

Titanimplantate

Titanimplantate gelten weiterhin als die bewährteste und sicherste Methode für Zahnimplantate. Sie überzeugen durch:

  • Hervorragende Biokompatibilität: Titan ist ein gut verträgliches Material, das sich fest mit dem Kieferknochen verbindet.
  • Langjährige Forschung und Erfahrung: Titanimplantate sind seit Jahrzehnten etabliert und bieten eine hohe Erfolgsquote.
  • Stabilität und Präzision: Dank moderner Technologien wie CAD/CAM-Verfahren sind Titanimplantate äußerst passgenau und langlebig.
  • Flexibilität: Sie eignen sich sowohl für Einzelzahnimplantate als auch für komplexe Rekonstruktionen.

Keramik- und Zirkonoxidimplantate

Keramikimplantate, insbesondere aus Zirkonoxid, werden zunehmend als Alternative zu Titan betrachtet, insbesondere aus ästhetischen Gründen. Vorteile umfassen:

  • Ästhetik: Zahnfarbene Implantate verhindern ein Durchscheinen bei dünnem Zahnfleisch.
  • Gute Bioverträglichkeit: Ideal für Patienten mit Metallallergien oder Überempfindlichkeiten.

Dennoch gibt es Einschränkungen:

  • Weniger erforscht: Die Langzeitdaten sind im Vergleich zu Titanimplantaten begrenzt.
  • Höheres Verlustrisiko: Studien zeigen eine höhere Misserfolgsquote bei Zirkonoxidimplantaten, insbesondere bei Belastung.
  • Kosten: Keramikimplantate sind oft teurer als Titanimplantate.

40 Jahre wissenschaftliche Forschung und praktische Erfahrung haben bewiesen, dass Titan-Implantate eine optimale und dauerhafte Lösung bei Zahnverlust sind. Natürlich kann es auch bei dieser Behandlung, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, zu Komplikationen kommen. Deshalb werden die individuellen Voraussetzungen, Möglichkeiten und Risiken einer Behandlung durch einen implantologisch erfahrenen Oralchirurgen eingehend untersucht und mit dem Patienten besprochen. Zum Langzeiterfolg kann aber auch der Patient wesentlich beitragen: Implantate erfordern – wie die natürlichen Zähne – eine gründliche und konsequente Mundhygiene. Prophylaxe schützt Ihre Investition nachhaltig. Und noch ein wichtiger Punkt: Rauchen erhöht das Risiko eines Misserfolgs signifikant. Selbst Raucher, die spätestens vor der Implantatbehandlung konsequent aufhören, vermindern ihr Risiko eines Verlustes der künstlichen Zahnwurzel.

Optimale Lösungen für individuelle Zahnprobleme

Die moderne Implantologie bietet optimale Lösungen für individuelle Zahnprobleme. Die Therapiemöglichkeiten reichen vom Ersatz eines einzelnen fehlenden Zahnes bis hin zur Versorgung eines zahnlosen Kiefers mit Implantaten. Auch Brücken und Prothesen können durch Implantate fest im Kiefer verankert werden. Zunächst müssen Sie als Patient aufgeklärt und davon überzeugt sein, dass eine Implantation die beste Lösung für Sie ist. Dr. Dr. Schermer berät Sie umfassend über die Voraussetzungen, Chancen und Risiken der Implantat-Therapie. Er nimmt sich viel Zeit für Ihre Fragen, bevor Sie sich gemeinsam für eine nähere Untersuchung entscheiden. Neben dem Zustand der Mundhöhle ganz allgemein, der Zähne und des Zahnfleisches spielt dabei die Knochenstruktur eine wichtige Rolle. Ist genügend Knochen zur Verankerung der Implantate vorhanden oder müssen besondere Methoden zur Verbesserung des Knochens, Knochenaufbau-Therapie, angewandt werden?

Perfekte Mundhygiene für langfristigen Erfolg

Perfekte Mundhygiene ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine auch langfristig erfolgreiche Implantation. Besonders der Übergang zwischen Implantat und Zahnfleisch muss frei von bakteriellen Belägen bleiben. Dazu sind oft spezielle Reinigungstechniken nötig, wie Zahnseide und Zahnzwischenraum-Bürstchen. Außerdem ist eine regelmäßige professionelle Hygienebetreuung durch den Zahnarzt bzw. die Zahnmedizinische Fachhelferin unerlässlich. Die Prophylaxe für Implantat-Patienten wird von den Partnern von Narkose-Zahnarzt Berlin durch speziell geschulte und ausgebildete geprüfte Prophylaxe-Assistentinnen mit dafür besonders geeigneten Titan– und Keramikwerkzeugen durchgeführt. Hierbei ist maßgeblich, dass Implantate so sauber wie eigene Zähne werden sollen. Es dürfen aber in der professionellen Zahnreinigung von Implantaten keine herkömmlichen Edelstahlinstrumente eingesetzt werden, um diese zu pflegen. Professionelle Zahnreinigung gibt dem Patienten Sicherheit und schützt seine Investition!

Die Implantologie durch Narkose-Zahnarzt Berlin bietet Ihnen eine Weltklasse-Implantat-Therapie. Unsere Implantat-Behandlungen zeichnen sich durch Effizienz, Qualität und innovative Technik der Implantat-Prothetik aus. Wir sind stolz darauf, umfangreiche Versorgungen anzubieten und hochwertige Vollkeramik- oder Zirkon-Prothetik herzustellen. Bei uns verzichten wir konsequent auf Metalle und Plastik in dieser chirurgischen und prothetischen Königsklasse, der implantologisch-rekonstruktiven Maximalversorgung. Unsere fachliche Höchstkompetenz belegen wir in Gutachterverfahren oder vor Gericht.

Patienten, die sich für eine Implantation interessieren, werden im Beratungsgespräch umfassend aufgeklärt. Wenn die Frage aufkommt, wie ein Zahn mit einer zerstörten Krone versorgt werden kann, erklären wir die verschiedenen Optionen. Die einfachste Versorgung erfolgt durch konfektionierte Stahl- oder Metall-Gewindestäbchen, die in die Wurzelkanäle oder das Zahnmaterial geschraubt werden. Eine hochwertigere Variante sind gegossene individuelle Stift-Kern-Aufbauten. Wir verwenden Zirkon, Zirkonoxid oder Glasfaser gelegentlich im Bereich der chirurgischen Sofortversorgung.

Für Patienten, die nach dauerhaften und stabilen Lösungen suchen, kommen Zahnimplantate ins Gespräch. Diese gibt es seit Jahrhunderten und sie haben sich in den letzten 10 Jahren weiter perfektioniert. Die Partner von Narkose-Zahnarzt Berlin setzen tausende solcher künstlicher Zahnwurzeln selbst in schwierigen anatomischen oder Knochensituationen ein.

Eine innovative Alternative zu herkömmlichen Schraubimplantaten ist das REPLICATE™ System, das in Zahnform hergestellt wird. Diese Methode bietet minimalinvasiven Einzelzahnersatz auf einem technisch und anatomisch unerreichten Niveau. Bei dieser Behandlung wird Ihr Kiefer nicht aufgeschnitten oder gebohrt, sondern das vorhandene Zahnfach optimal genutzt. Die Anwendung des REPLICATE Zahn-Ersatz Systems ist besonders geeignet, wenn der nicht erhaltungsfähige Zahn noch im Zahnfach ist.

Ist der Zahn bereits extrahiert, wenden wir uns den konventionellen rotationssymmetrischen Implantaten zu. Ist der Zahn noch vorhanden, ermöglicht uns das REPLICATE System eine schnelle und schmerzarme Sofortimplantation. Hierfür benötigen wir ein 3D-Röntgenbild und Abdrücke, die als digitaler Datensatz für die individuelle Herstellung Ihres neuen Zahns dienen. In nur einer Behandlungssitzung wird der REPLICATE Implantat Zahn sofort nach der Extraktion des nicht erhaltungsfähigen Zahns eingesetzt. Eine individuell hergestellte temporäre Sofort-Klebebrücke schützt den Zahn während der Osseointegration, der knöchernen Einheilung.

Einer Ihrer Zähne ist im Kronenbereich stark beschädigt oder zerstört, aber die Wurzel ist noch in ihrer Form intakt. Der Zahnarzt möchte gerade im hinteren Oberkiefer die Wurzel wegen ihrer strukturellen Bedeutung und der Sicherung der Kontinuität des Kieferknochens unbedingt erhalten. Beim ersten Termin erstellt der Partner-Zahnarzt von Narkose-Zahnarzt Berlin einen physischen oder digitalen Abdruck Ihrer Zähne sowie eine dreidimensionale Röntgenaufnahme. Diese erlaubt es, sich den Zahn/die Wurzel und das Knochenfach aus jeder Blickrichtung anzusehen. Der Computertechniker und der speziell geschulte Zahntechniker können die Wurzel grafisch vollkommen identisch erfassen. Auf dieser Grundlage wird innerhalb von zwei Wochen eine originalgetreue Nachbildung Ihres Zahnes aus Titan und Zirkon gefertigt.

Bei Ihrem zweiten Termin wird vom Zahnarzt die vorhandene Wurzel sehr vorsichtig aus dem Zahnfach präpariert, luxiert und schließlich entnommen. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass das Zahnfach, der Bereich des Alveolarfortsatzes, in dem die Wurzel steckte, nicht beschädigt wird. Dazu kann es nötig werden, die Wurzel in kleinere Stücke zu zerschneiden, um beim Herausnehmen keine Teile der Knochenwand herauszubrechen. Das Zahnfach ist das Negativ der Zahnwurzel. Ein gesunder Zahn ist nicht mit dem Knochen verwachsen; er wird durch tausende Bindegewebsfasern festgehalten und passt exakt seiner Form und Entwicklung an.

Ein toter Zahn verliert diesen Faserapparat und kann im Knochen entzündlich anwachsen, was als Ankylose bezeichnet wird. Dies ist nicht gut, denn wenn ein ankylosierter, oft wurzelbehandelter Zahn entfernt werden muss, wird nicht selten der wertvolle Kieferknochen am Alveolarfortsatz stark beschädigt. Deshalb sind Wurzelbehandlungen oftmals nur ein ungünstiger Zeitaufschub und führen später zu schwer zu rekonstruierenden Defekten des Kieferknochens, da ankylosierte Zähne ausgefräst oder herausgebrochen werden müssen. Zudem geben tote Hartgewebe Stoffe in den Körper ab, die dort nicht hingehören. Viele gesundheitsbewusste oder sensible Menschen möchten keine wurzelbehandelten, also toten Zähne im Mund haben!

Direkt nach der Extraktion des Originalzahns und dessen gesamter Wurzel wird der im Speziallabor hergestellte REPLICATE Zahn, der eine exakte Kopie des zu ersetzenden Zahnes ist, in einem speziellen Verfahren eingesetzt. Das Replikat darf nun genau wie ein rotationssymmetrisches Implantat während des Einwachsens, der Osseointegration, nicht bewegt, gedrückt oder belastet werden. Zum Schutz des neuen Replikat-Implantats wird in der Narkose-Zahnarzt Berlin während des Heilungsprozesses eine individuell angefertigte provisorische Krone eingesetzt, die mit dem Nachbarzahn verbunden ist und das Implantat lastfrei macht sowie vor Belastung schützt! Ihr neuer Replikat-Zahn benötigt je nach anatomischer Situation vier bis sechs Monate für den Einheilungsprozess und eine stabile Verankerung im Kieferknochen. Sie haben jedoch vom ersten Moment an keine Zahnlücke mehr dank der provisorischen Krone! Das gewährleistet auch, dass die vorhandenen Zähne stabil bleiben und sich nicht verschieben oder herauswachsen. Nach erfolgreicher Einheilung wird die provisorische Krone durch die endgültige, metallfreie, festsitzende Krone aus Zirkon ersetzt, deren Farbgebung optimal an die umliegenden Zähne angepasst ist und die auf den Stumpf passt wie ein Schlüssel ins Schloss.

Den Begriff „Implantologe“ verwendet man nur im Sprachgebrauch. Implantologe ist in Deutschland keine anerkannte Berufsbezeichnung oder Spezialisierung! Einen Zahnarzt für Implantate gibt es überhaupt nicht. Die Implantologie oder Zahn-Implantologie ist eine Unterdisziplin der Oralchirurgie, während der Implantat-Zahnersatz eine Unterdisziplin der Prothetik darstellt. Ein Zahnarzt sollte sich also nicht offiziell Implantologe nennen, da das keine fachliche Sonderqualifikation oder Facharztbezeichnung ist, wie beispielsweise Oralchirurg oder Kieferorthopäde. Genauso wenig ist die Postgraduiertenweiterbildung oder Qualifikation zum Master of Science, also beispielsweise MSc Implantologie oder MSc Oralchirurgie, mit der deutschen Gebietsbezeichnung bzw. Facharztqualifikation ORALCHIRURGIE gleichzusetzen!

Der zur vollständigen Ausbildung und Lehre des Fachbereichs Oralchirurgie, d.h. zur Weiterbildung von Zahnärzten zu Fachärzten, ermächtigte Oralchirurg Dr. Dr. Schermer hat tausende von Knochenaufbau-Operationen und Implantationen durchgeführt und hunderte davon wissenschaftlich publiziert. Er ist nicht nur Facharzt für Oralchirurgie, sondern gehört zu den sehr wenigen Fachärzten, die von der Landeszahnärztekammer die volle Ermächtigung erhalten haben, Fachärzte vollständig auszubilden. Der Facharzt ist nach deutschem Standard die höchste Form der medizinischen Ausbildung. Er steht über allen Zusatzbezeichnungen wie Master, MSc oder Spezialist (wobei diese inhaltlich kritisch zu hinterfragen sind). Über dem Facharzt steht nur der ermächtigte Facharzt, und über diesem nur die Aufsichtsbehörden. Um diesen Status zu erlangen, sind nicht selten 10 oder mehr Jahre Ausbildung und Erfahrung von Nöten.

Sofortimplantate sind schnelle, sanfte und effektive Mundmedizin. Sie stellen die optimale Art dar, einen zu ziehenden Zahn sofort zu ersetzen. Falls die künstlichen Zahnwurzeln über eine gewisse Stabilität im Knochen verfügen, ist auch eine sofortige Befestigung und Belastung des im Labor gefertigten Zahnersatzes auf den Implantaten möglich – dies nennt man Sofortbelastung. Die Sofortbelastung oder -immediate loading ist jedoch an strenge Indikationen gebunden und kann nicht in jedem Fall durchgeführt werden. Im Idealfall verlässt der Patient die Praxis bereits am Tag der Implantation mit einem fest sitzenden Zahnersatz oder zumindest mit einem vollständig versorgten Kiefer und bestens abgestütztem Zahnfleisch.

Das ist nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus medizinischen Gründen sinnvoll: Je früher das Implantat die natürlichen Funktionen einer Zahnwurzel übernimmt und ein Kollabieren von Knochen und Zahnfleisch verhindert, desto besser ist es für den Erhalt der Knochenstrukturen und umso besser für den Erhalt gesund aussehenden Zahnfleisches und wohlgeformter, ästhetisch einwandfreier Papillen. Denn der schönste Zahnersatz aus Vollkeramik kann ohne eine wohlgeformte Einfassung mit vital wirkendem rosa Zahnfleisch und ausgebildeten Papillen nicht richtig zur Geltung kommen.

Die Methoden der Sofortimplantation und besonders die der Sofortbelastung können jedoch nur von einem sehr erfahrenen Zahnarzt unter strenger Beachtung der medizinischen Kriterien angewandt werden. Wenn diese Voraussetzungen und die anatomischen Befunde fehlen, muss nach dem Ziehen des Zahnes mehrere Wochen mit der Implantation gewartet werden. Nach der sich anschließenden Einheilzeit der künstlichen Wurzel, die zwischen ca. 2 und 3 Monaten im Unterkiefer bzw. ca. 3 und 9 Monaten im Oberkiefer liegt, können die Implantate mit dem endgültigen Zahnersatz versorgt werden. In vielen Fällen ist also eine gewisse Geduld notwendig, doch das kommt den langfristigen Erfolgschancen der Behandlung zugute.

Die Diagnose und Therapieplanung bei Implantationen sind recht aufwändig, stellen jedoch entscheidende Erfolgsfaktoren dar. Der chirurgische Eingriff selbst wird in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Die eigentliche Behandlung verläuft also schmerzfrei und wird vom Patienten als ähnlich wie das Ziehen eines Zahnes empfunden. Die Implantation einer Einzelzahnlücke, also die Bohrung im Kieferknochen und das Einfügen des Implantates in den Knochen mit anschließendem Nahtverschluss, ist für Implantatspezialisten wie Dr. Dr. Schermer ein täglicher Routineeingriff.

Es sollte möglichst früh oder sofort nach Zahnverlust implantiert werden. Am besten heilen Implantate ein, die unmittelbar als Sofortimplantat oder spätestens 8–10 Wochen nach der Entfernung eines Zahnes eingesetzt werden. Bedenken Sie, dass in den ersten 2–4 Jahren ohne Belastung 40–60 Prozent (!) des Kiefers verloren gehen.

Die Verwendung von Hyaluronsäure in der plastischen Chirurgie und kosmetisch-ästhetischen Chirurgie ist vielen Patienten bekannt und wird auch beim Narkose-Zahnarzt Berlin regelmäßig durchgeführt. Relativ neu ist der parodontologisch-ästhetische Einsatz von Hyaluronsäure zur Optimierung der Ästhetik bei Knochenrekonstruktionen der Kiefer und im Bereich von rekonstruktiven und ästhetischen Zahnimplantationen im sichtbaren Bereich. Egal ob Sofortimplantat oder Spätimplantat, Ziel der modernen Kieferrekonstruktion und Zahnimplantologie ist es, eine natürliche, weitestgehend der Natur entsprechende Restauration zu erzeugen. Dabei stellt die Osseointegration des Knochenimplantats oder des Zahnimplantats das Fundament des Weichgewebes um den Zahnersatz dar. Die vom Patienten und seiner Umwelt wahrgenommene Ästhetik wird jedoch wesentlich durch ein optimales Weichgewebs- bzw. Zahnfleischmanagement bestimmt.

Hyaluronsäure wird in vielen Bereichen der ästhetischen Medizin, der plastischen Chirurgie und der Orthopädie seit Jahren erfolgreich bei verschiedenen Indikationsstellungen eingesetzt. Die positiven Effekte der Hyaluronsäure sind jedoch noch vielfältiger. Sie ist an den biologischen Prozessen während der Wundheilung beteiligt und hemmt beispielsweise die Produktion von entzündungsfördernden Zytokinen. Weiterhin spielt die Hyaluronsäure, die biochemisch gesehen zur Gruppe der Glykosaminoglykane gehört, auch bei der Zellproliferation eine wichtige Rolle. Neben diesen Effekten werden auch die Zellmigration und die Neoangiogenese gefördert. Einen weiteren Effekt hat die Hyaluronsäure auch auf die Osteoblasten. Osteoblasten haben eine Hauptrolle bei der Osseointegration von Zahnimplantaten durch ihre Knochen-erzeugende Funktion. Neben den positiven Effekten auf die knochenbildenden Zellen eignet sich Hyaluronsäure auch sehr gut, um mehr Volumen im Bereich der Interdentalpapillen und der weichgewebigen Umgebung von Zahnimplantaten zu erzeugen und zum Behandeln entzündlicher Prozesse.

Hyaluronsäure findet also nicht nur in der kosmetischen und plastischen Chirurgie ihren Einsatz, sondern kann auch mit positiven Ergebnissen im Bereich der Parodontologie, Oralchirurgie und Implantologie eingesetzt werden. Neben der einfach vernetzten Hyaluronsäure stehen bei unseren Partnern für weitere Indikationsbereiche quervernetzte Hyaluronsäuren zur Verfügung. Durch die gezielte Applikation kann man beispielsweise einen deutlichen Volumengewinn im Bereich der marginalen Gingiva erzielen und somit eine Verdickung der periimplantären Gewebe begünstigen. Gerade in der rekonstruktiven Implantologie ist der Erhalt bzw. die Rekonstruktion der periimplantären Gewebe, besonders der Interdentalpapillen, eine große Herausforderung für den Chirurgen. Neben der Entscheidung über den individuell richtigen Implantationszeitpunkt und der Beurteilung des Knochenangebotes sowie der Weichgewebssituation ist auch die Frage, ob ein Implantat sub- oder transgingival einheilen sollte, von entscheidender Bedeutung. Insbesondere die Forderung und der Wunsch nach dem Erhalt der ästhetisch sehr wertvollen Papillen ist häufig im klinischen Alltag schwierig umzusetzen. Die knöcherne Unterstützung ist jedoch letztlich die entscheidende und wichtigste Voraussetzung für jegliche physiologische Weichteilstabilität und damit für die Ausbildung der Papillen.

Bei ungünstiger Hartgewebssituation oder bei Verlust stützender knöcherner Strukturen kann es durch die Verwendung von Hyaluronsäure möglich sein, Defizite im Bereich der marginalen Gingiva und der Papillen zu kompensieren. Hyaluronsäure im parodontologischen Einsatz leistet somit einen wichtigen Beitrag in der ästhetischen Geweberekonstruktion. Die Applikation von Hyaluronsäure im ästhetisch anspruchsvollen Bereich bietet somit eine interessante Alternative zu parodontalchirurgischen transplantierenden oder modellierenden Eingriffen, die zum Volumenaufbau dieser Strukturen angewendet werden.

Der Wiederaufbau von verlorenem Kieferknochen ist aufwändig und manchmal teuer. Implantate sollen ebenso wie natürliche Zahnwurzeln die Kräfte, die beim Kauen entstehen, auf den Kieferknochen übertragen. Je mehr fehlende Zähne durch Implantate ersetzt werden können, umso besser für die Kaufunktion und den Knochen – deshalb sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden! Nicht immer hat der Kieferknochen ein ausreichendes Volumen, um dem Implantat einen festen Halt zu bieten. Ursachen sind Zahnverlust, Knochenschwund oder eine zu geringe Höhe des Kiefers. In vielen Fällen kann Knochen aufgebaut werden, entweder mit körpereigenem Knochen, der verpflanzt wird, oder mit synthetischem Material, das sich durch das Blut des Patienten in Knochen umwandelt. Eine Implantation ist ein operativer Eingriff, der dem Aufwand einer operativen Zahnentfernung entspricht. In bestimmten Fällen bestehen individuell besondere Risiken, die vor der Implantation erörtert oder minimiert werden müssen.

Alternativ zum strukturellen vertikalen und horizontalen Knochenaufbau gibt es die Option der Miniimplantate, short Implants oder Kurzimplantate, die von unseren Partnern regelmäßig eingesetzt werden. Sie sind per Definition 2-teilige, voll funktionsfähige und voll variable Titan-Implantate mit kleinerem Durchmesser und kürzerer Bauart, die aber zur definitiven Implantation geeignet sind. Der Begriff Miniimplantate wird jedoch auch häufig für sogenannte Übergangsimplantate oder Interimsimplantate verwendet. Übergangs- oder Interimsimplantate unterscheiden sich in Material, Bauart und Oberflächenbeschaffenheit grundsätzlich von definitiven Implantaten. Das kann für Leser zunächst irreführend sein. Miniimplantate sind auch nicht gemeint mit einteiligen Implantaten zur Sofortbelastung. Diese einteiligen, recht einfachen Implantate dienen zur sozialen Implantatlösung von Prothesenbefestigungen. Sie beschreiben eine soziale Notlösung und sind eine Variante moderner Zahnimplantologie.

Miniimplantate, short Implants oder Kurzimplantate werden eingesetzt, wenn in der Region des Knochens, der das Implantat tragen soll, vertikal eine starke Atrophie oder anderweitiger Knochenverlust vorliegt. Gleichzeitig erscheint eine vertikale Rekonstruktion des Kieferknochens nicht erfolgversprechend durchführbar oder wird nicht gewollt. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Man kann also längere Implantate, die der Länge der ursprünglichen Zahnwurzel etwa entsprechen, nicht ohne Weiteres einsetzen und sucht nun Alternativen. Kurzimplantate haben relativ höhere Durchmesser als reguläre Implantate. Mitentscheidend für den möglichen Festigkeitsgrad oder die Tragfähigkeit eines Implantats ist nicht die Länge allein. Neben der Knochenbeschaffenheit, der Statik und den Okklusionsverhältnissen ist die Fläche der Osseointegrationsoberfläche des Implantats wesentlich.

Im Gegensatz zu definitiven Implantaten sind Übergangsimplantate oder Interimsimplantate nicht für die dauerhafte Zahnversorgung gedacht. Sie dienen beispielsweise dazu, während der Einheilphase von definitiven Implantaten eine provisorische Brücke zu tragen oder eine Prothese zu stabilisieren. Prof. Dr. Dr. Schermer hat sich bereits vor Jahren wissenschaftlich mit Interimsimplantaten und Übergangsimplantaten beschäftigt und die Industrie bei der Entwicklung sowie der medizinischen Prüfung solcher Implantatsysteme beraten, die schließlich als Medizinprodukte klinisch zertifiziert wurden.

Interimsimplantate und Übergangsimplantate sind häufig einteilig, es gibt jedoch auch zweiteilige Bautypen, die in der Praxis jedoch seltener eingesetzt werden. Vor allem einteilige Systeme haben sich etabliert. Deren Oberteil wird nach dem Einschrauben in die gewünschte Position gebogen. In der Regel werden Käppchen aus Kunststoff oder Metall verwendet, die im provisorischen Zahnersatz befestigt werden können, um diesen besser zu fixieren oder leichter abzunehmen. Der grundlegende Unterschied zwischen definitiven Implantaten und Übergangsimplantaten liegt im Material und der Oberflächenstruktur. Übergangsimplantate können aus Titan gefertigt sein, müssen dies jedoch nicht zwingend sein; chirurgischer Stahl oder chirurgische Legierungen sind ebenfalls ausreichend. Es ist entscheidend, dass Übergangsimplantate keine Osseointegrationsoberfläche besitzen dürfen. Diese aufwändig aufgerauhte Oberfläche definitiver Implantate ermöglicht das Festwachsen im Knochen, was bei Interimsimplantaten weder beabsichtigt noch gewünscht ist. Denn diese Implantate sollen nach 3 bis 9 Monaten wieder aus dem Knochen entfernt werden. Das Entfernen der Implantate sollte ohne Risse oder Mikrofrakturen, also ohne Verletzung der Knochenstrukturen, erfolgen.

Einteilige Implantate zur Sofortversorgung ähneln auf den ersten Blick den Übergangsimplantaten und werden von Patienten sowie (leider) auch von Zahnärzten häufig verwechselt oder falsch beschrieben. Einteilige Implantate werden von den Partnern des Narkose-Zahnarzt Berlin Medizinmanagement ausschließlich zur Fixierung einer Übergangsversorgung eingesetzt – als Interimsimplantate. Es ist wichtig zu betonen, dass einteilige Implantate keine Miniimplantate oder short Implants sind. Einteilige Implantate zur Sofortversorgung sind ebenfalls keine „besonderen Sofortimplantate“, die direkt mit Zahnersatz versorgt werden können. Solche Bezeichnungen sind irreführend und teilweise fachlich falsch. Einteilige Implantate haben den Vorteil, dass sie in der Praxis direkt mit einer Prothese oder Brücke versorgt werden können. Diese Sofortversorgung ist jedoch nichts anderes als eine verfrühte Sozialversorgung. Der Begriff „verfrüht“ bezieht sich darauf, dass es keine Implantate gibt, die sofort nach dem Einschrauben physiologisch belastbar sind. Es gibt auch keinen Zahnarzt, der dies „kann“… und einen anderen, der das nicht kann! Solche Aussagen sind unsinnig und unseriös. Alle Implantate, unabhängig vom Hersteller, sind erst dann belastbar, wenn sie osseointegriert sind, also mit dem Knochen verwachsen. Hier kommt der Begriff der Einheilzeit ins Spiel. Es ist jedoch erwiesen, dass Implantate mit einem Gewinde, ähnlich einer Holzschraube, bei entsprechender Anzahl und Länge im entsprechenden Kieferknochen sich derart verkeilen, dass ein einfacher Zahnersatz direkt daran fixiert werden kann. Einfacher Zahnersatz bezieht sich auf eine provisorische Brücke oder eine Prothese!

Feste Zähne in einer Stunde sind durchaus möglich, wenn erfahrene Zahnärzte mit entsprechender Expertise am Werk sind. Bei Narkose-Zahnarzt Berlin ist dies sogar in einer halben Stunde möglich! In solchen Fällen handelt es sich jedoch immer um kaschierte provisorische Versorgungen oder um Versorgungen mit einem höheren Zeitaufwand. Unter einem festen Zahn versteht der Patient in der Regel einen Metallkeramik- oder Vollkeramikzahn, der dauerhaft im Mund befestigt wird. Den Eindruck zu erwecken, dass ein individuell vom Zahntechniker hergestellter Zahn oder Zähne auf einem dauerhaft eingesetzten Titan-Implantat in einer Stunde möglich wären, ist nicht nur irreführend, sondern schlichtweg falsch und schadet allen Beteiligten.

Es wird noch problematischer, wenn dem Patienten „minimalinvasives Implantieren“ oder minimalinvasive Implantologie mithilfe zumeist fragwürdiger 3D-Aufnahmen und relativ hoher Strahlendosen angeboten wird. Dies geschieht häufig, um chirurgisch unerfahrenen Zahnärzten zu ermöglichen, Implantate direkt durch die Schleimhaut mit vorgefertigten Schablonen zu setzen. Im schlimmsten Fall werden sogar einteilige Implantate verwendet, was ein chirurgisch desaströses Szenario darstellt. Das Aufklappen der Schleimhaut schadet zwar nicht, dient jedoch dazu, den Knochen zu inspizieren, zu reinigen und die Implantatbohrung unter Sicht durchzuführen.

Es ist heute auch Realität, eine komplette Zahnreihe auf nur vier Implantaten zu setzen. Vier lange Implantate in einem mehr oder weniger atrophierten Knochen ersetzen dabei 20 oder mehr Zahnwurzeln! Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist dies jedoch nicht für eine breite Basis von Patienten anwendbar. Solche Therapieleistungen erfordern viel Erfahrung und sind entweder für Patienten in sehr speziellen Situationen geeignet, um wieder festen Zahnersatz zu ermöglichen, oder sie stellen soziale Prothesenlösungen dar. Die Narkose-Zahnarzt Berlin Klinik lehnt solche statisch und funktionell reduzierten Konzepte ab. Der Patient muss über anatomische und statische Gegebenheiten aufgeklärt sein und dies akzeptieren. Grundsätzlich sollten weder an „All-on-four“- noch an „4 Implantate tragen 12 Zähne“-Therapien überzogene Erwartungen gestellt werden.

Derartige Therapieversprechen stammen jedoch fast immer aus einer zunehmend profitorientierten, international agierenden Dentalindustrie. Diese Industrie, die auch chirurgisch ungeeignete Zahnärzte mit implantologischen Geräten und teuren, teilweise fragwürdigen 3D-Röntgenanlagen ausstatten möchte, trägt keine Verantwortung für ihre Produkte. Sie schafft in der Praxis unhaltbare Erwartungen und erhöht gleichzeitig den materiellen Bedarf. Die Verantwortung für diesen teilweise gefährlichen Unsinn liegt jedoch immer beim Zahnarzt. Ein seriöser und erfahrener Zahnarzt wird Ihnen keine überzogenen Therapieversprechen machen. Dennoch stehen Zahnärzte bei wachsendem Konkurrenzdruck auch dem Druck und den Verlockungen der Dentalindustrie gegenüber.

Die Lebenserwartung von Zahnimplantaten liegt heute statistisch nachweisbar bei weit über 10 Jahren. Viele der ersten Implantate, die vor über 30 Jahren eingesetzt wurden, sind noch heute in Funktion. Neben der fach- und qualitätsgerechten Arbeit des Behandlungsteams ist vor allem die intensive Pflege und Reinigung eine wichtige Voraussetzung für den langfristigen Erhalt der Implantate. Die Implantologie und die Prophylaxe begleiten Sie ein Implantatleben lang. Ein Implantat ist und bleibt jedoch ein Fremdkörper, der in ein biologisches System eingebracht wird. Um die normalen Abstoßungsreaktionen des Körpers zu vermeiden, muss ein Material mit höchstmöglicher Biokompatibilität und Verträglichkeit gewählt werden. Hier hat sich seit vielen Jahren Titan bewährt, das auch in der allgemeinen Chirurgie der Knochen und Gelenke zum Einsatz kommt.

Gegenwärtig sind die Implantate fast aller Hersteller aus Titan, da es hier praktisch nie zu allergischen oder anderen Abstoßungsreaktionen kommt. Um die Knochenhaftung an dem Implantat zu verbessern, verfügen die meisten Implantatsysteme über eine raue Oberfläche. Diese Mikrooberfläche, also die Mikrorauhigkeit, wird durch verschiedene Methoden wie z.B. Beschichtung, Ätzung oder Bestrahlung erreicht. Das Verhältnis von Tal zu höchster Spitze der Oberflächenstruktur von Titanimplantaten entspricht etwa der Größe eines Blutplättchens. Das sind Größen im 1:1000 mm Bereich! Genau diese im Lauf der letzten 10 Jahre immer wieder verbesserte Oberfläche macht heute den wesentlichen Unterschied zu Keramikimplantaten aus. Bei Keramikimplantaten ist es derzeit noch nicht möglich, eine derartige Oberflächenstruktur zu erzeugen. Es bleibt spannend abzuwarten, was die Industrie in den kommenden Jahren noch ermöglichen wird.

Für den mit der Periimplantitis verbundenen Knochenabbau kann es mehrere Ursachen geben. Es kommen sowohl eine akute Entzündung als auch eine chronische Entzündung infrage. Betroffene sollten mögliche Risikofaktoren kennen, die das Entstehen einer Periimplantitis begünstigen können. Eine mangelhafte Mundhygiene kann gravierende Folgen haben. Das Risiko von Parodontitis und Periimplantitis ist wesentlich erhöht, außerdem kann es vermehrt zu Gingivitis, also Entzündungen des Zahnfleisches, kommen. Diese werden häufig von Bakterien hervorgerufen. Während Periimplantitis zunächst nur weiches Gewebe betrifft, droht unbehandelt auch der Verlust von hartem Gewebe. Teile des Knochens gehen verloren, sodass die Zahnimplantate schließlich keinen Halt mehr finden. Der Verlust des Zahns und der Implantate ist die Folge. Damit es nicht so weit kommt, muss der Patient bestmöglich über die Bedeutung der Mundhygiene aufgeklärt werden. Dazu gehören eine umfassende Datenerhebung, PCR-Diagnostik und eine gezielte Aufklärung der Betroffenen. Sie erhalten die nötigen Anleitungen, um ihre Mundhygiene nachhaltig verbessern zu können.

Falsche und zu starke Belastungen gehören ebenfalls zu den möglichen Ursachen der Periimplantitis. Wenn die Kaufläche nicht optimal gestaltet wird oder die Anzahl sowie die Stärke der Pfeiler nicht ausreichen, drohen auf Dauer Schäden. Auch eine falsche Platzierung der Pfeiler wirkt sich negativ aus. Ist der Zahnersatz nicht korrekt gestaltet oder verfügt er nicht über die ideale Zahl von Pfeilern, hat das Folgen für die Kraftübertragung auf die Implantate und für den Pumpeffekt. Gründe für die genannten Fehler können entweder eine unzureichende Diagnose oder Mängel bei der Herstellung und Befestigung der Zahnimplantate sein. Grundsätzlich sollten Eingriffe zur Verhinderung eines OP-Traumas immer so wenig umfangreich wie möglich ausfallen und möglichst schonend durchgeführt werden. Man spricht von minimalinvasiven Operationen. Das Ergebnis muss dabei in einer guten Relation zur Dauer der Behandlung stehen.

Bakterielle Kontamination: Die bakterielle Kontamination erfolgt insbesondere durch die sechs über PCR standardisiert darstellbaren parodontalen Markerkeime und gram-Mikroorganismen. Osseointegrierte Implantate sind regelmäßig von einer mehrheitlich aus gram+ Bakterien bestehenden Mikroflora umgeben, während infektiöse Implantate häufiger gramumsiedelt sind (s.a.: Gensondentest, aMMP-8 Test). Für sicheren Halt werden Zahnimplantate im Knochen verankert. Das sogenannte Abutment stellt die feste Verbindung zwischen den Implantaten und der darauf sitzenden Krone dar. Der Mikrospalt zwischen beiden Elementen sollte so klein wie möglich sein, da er ein möglicher Angriffspunkt für Bakterien ist. Idealerweise wird der Mikrospalt daher komplett verschlossen. Wie gut das gelingt, hängt von den Systemen ab, die in der Implantologie zum Einsatz kommen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Materialien, der Oberflächenstruktur und auch in Bezug auf ihren Durchmesser. Für den dauerhaften Erfolg sind darüber hinaus die Zahl und die Stärke der verwandten Pfeiler entscheidend. Sowohl dem Implantatdesign als auch der Technik sollte ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Bakteriensichere Implantate sind unser Ziel, und optimierte Systeme sind bereits auf dem Markt erhältlich. Seit der Erkenntnis über den Zusammenhang zwischen Periimplantitis und dem baulich bedingten Mikrospalt der Implantate ist die Verantwortung gewachsen, sich intensiver mit den Ursachen der Periimplantitis und ihren extremen Folgen, wie dem krestalen Knochenabbau, auseinanderzusetzen. Prof. Dr. Dr. Stefan Schermer hat bereits vor Jahren das Problem erkannt und gemeinsam mit einem Implantathersteller nach Lösungen gesucht. In Folge klinischer und wissenschaftlicher Studien wurde ein bakteriendichtes Implantat entwickelt und als Medizinprodukt nach dem MPG zertifiziert. Dank der Dichtung des neuen Implantatsystems werden die Gefahren einer Bakterienkontamination des Mikrospalts von intra- und extraimplantär sowie Mikrobewegungen zwischen Implantat und Abutment minimiert. Dadurch werden die Risiken für Periimplantitis und krestalen Knochenschwund verringert, ohne in irgendeiner Form die einfache und sichere Handhabung der Implantate durch den Zahnarzt oder den Patienten zu beeinträchtigen.

Aufgrund des Mikrospalts zwischen Implantat und Aufbau entstehen bei zweiteiligen Implantaten Mikrobewegungen, die zu einem Pumpeffekt führen, der die im Implantat befindlichen Bakterien herauspumpt. Dies ist ein wesentlicher Faktor für periimplantären Knochenverlust und Periimplantitis, den es zu vermeiden gilt! Insbesondere bei reduzierten Versorgungen, Fehlbelastungen und anatomischen Besonderheiten kann der Aufbau durch die unterschiedlichen, auf den Zahnersatz einwirkenden Kräfte erheblich und dauerhaft ausgelenkt werden. Die Bakterienkontamination des Implantat-Innenraums erfolgt entweder bei der Insertion durch Blut, Speichel usw. oder bei und nach der Freilegung beziehungsweise in der prothetischen Phase. Es entsteht eine Art „Brutkammer“, die dem Immunsystem nicht zugänglich ist. Abwehrmaßnahmen wie ein antibakterielles Depot sind unter Berücksichtigung des Medizinproduktegesetzes (MPG) momentan nicht möglich. Die derzeit angebotenen Dichtungen für den Mikrospalt wirken nur kurze Zeit, da die Materialien schnell ermüden.

Dr. Dr. Schermer war ein Pionier der technischen Abdichtung zwischen Implantat und Aufbau. Vor einigen Jahren wurde ein bedeutender Schritt in Richtung Behandlungssicherheit und Periimplantitis-Prophylaxe erzielt. Die technische Abdichtung des Verbindungsspaltes zwischen Implantat und Abutment ist entscheidend. Bekanntermaßen wurden bereits Silikonringe von namhaften Herstellern sowie pastöse Materialien bis hin zu Zementen und Klebern verwendet, um den Mikrospalt abzudichten. Allerdings waren diese Ansätze wenig dauerhaft erfolgreich. Die Abdichtung muss von dauerhafter technischer Natur sein! (Auszug aus Veröffentlichung in DZW Orale Implantologie, 01/07, S. 37-40: Periimplantitis und krestaler Knochenverlust – Die Goldlösung für den Mikrospalt, Autor: Dr. Dr. Stefan Schermer).

Aufgrund des Mikrospalts zwischen Implantat und Aufbau entstehen bei zweiteiligen Implantaten Mikrobewegungen, die zu einem Pumpeffekt führen, welcher die im Implantat befindlichen Bakterien herauspumpt. Es wurde gezeigt, dass insbesondere bei reduzierten Versorgungen, Fehlbelastungen und anatomischen Besonderheiten der Implantat-Aufbau durch die unterschiedlichen, auf den Zahnersatz einwirkenden Kräfte ausgelenkt werden kann. Die Bakterienkontamination des Implantat-Innenraums erfolgt entweder bei der Insertion durch Blut, Speichel usw. oder bei bzw. nach der Freilegung bzw. in der prothetischen Phase. Es entsteht eine Art „Brutkammer“, die dem Immunsystem nicht zugänglich ist. Abwehrmaßnahmen wie ein antibakterielles Depot sind unter Berücksichtigung des MPG momentan nicht möglich. Die derzeit angebotenen plastischen Dichtungen und Dichtmassen für den Mikrospalt sind nur kurzzeitig wirksam, da sie schnell Materialermüdungen aufweisen und somit ihre Funktion verlieren.

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